Betriebliche Gesundheitsförderung!

 

 

MitarbeiterInnen sind die wichtigsten Ressourcen einer Organisation.

Ein aktives Gesundheitsmanagement bedeutet eine nachhaltige Investition in die betriebliche Gesundheitsförderung.

 

Die heutige moderne Arbeitswelt stellt hohe und in vielen Situationen oft völlig neue Anforderungen an Organisationen und ihre MitarbeiterInnen.

Veränderungs- und Transformationsprozesse sind mittlerweile ein ständiger Begleiter für MitarbeiterInnen und Führungskräfte.

Arbeiten unabhängig von Ort und Zeit, mit fließenden Grenzen von Arbeit und Privatleben sind in vielen Organisationen zur Regel geworden.

Zahlreiche Menschen arbeiten dauerhaft an ihren Leistungsgrenzen und unter ständigem Druck.

Die gesundheitlichen Auswirkungen reichen von Stresssymptomen, über chronischen Stress, bis hin zum Burnout.

 

Organisationen erkennen, dass die Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen eine der wichtigsten Grundlagen für den nachhaltigen Unternehmenserfolg ist.

 

Betriebliche Gesundheitsförderung ist nicht primär die Beseitigung körperlicher und/oder psychischer Störungen oder die Veränderung der Persönlichkeitsstrukturen der MitarbeiterInnen, sondern die Entwicklung und Stärkung gesundheitsbezogener Kompetenzen und Widerstandskräfte der MitarbeiterInnen.

 

Alle Maßnahmen der nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsförderung sollten darauf abzielen die gesundheitsbezogenen Kompetenzen und Widerstandskräfte der MitarbeiterInnen zu stärken. Die einzelnen Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sind so aufeinander abzustimmen, dass der Fokus auf eine ganzheitliche Gesundheitsförderung gerichtet ist.

 

Der Erfolg von BGM beginnt bei der systematischen prozessorientieren Einführung eines BGM-System in die Unternehmensstrukturen und verläuft in sechs Phasen.

 

Die Phase 4 „Aktive Gesundheitsförderung „ist die entscheidende Phase für die Weichenstellung einer nachhaltigen Gesundheitsförderung.

 

Die Implementierung einer wirksamen Methode für eine ganzheitliche und nachhaltige Gesundheitsförderung…

 

… fördert die Entwicklung und Stärkung gesundheitsbezogener Kompetenzen und Widerstandskräfte der MitarbeiterInnen.


Die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) umfasst alle gemeinsamen Maßnahmen von ArbeitgeberInnen, ArbeitnehmerInnen und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz und im privaten Umfeld.

 

Durch eine erfolgreiche Implementierung „Betrieblicher Gesundheitsförderung“

ergeben sich zahlreiche nachhaltige Vorteile für Organisationen und MitarbeiterInnen.

 

Diese Vorteile sind:

 

  • Optimale und erhöhte Einsatzbereitschaft durch Balance von Familien und Beruf.
  • Aktive Beteiligung der Mitarbeiter durch das Beachten und Stärken ihrer persönlichen Kompetenzen und Widerstandskräfte.
  • Erhöhte Arbeitsfreude und Motivation durch Lösungsorientierung.
  • Verantwortungsvoller Umgang mit schwierigen Situationen und Chancen erkennen.
  • Gegenseitige Motivation – Durch gelingende Kommunikation und Menschenkenntnis die Beziehungskompetenzen aufbauen und stärken.
  • Nachhaltige und ganzheitliche Gesundheitsförderung durch Selbstregulation.
  • Resilient (Widerstandsfähig) die Zukunft gestalten.

 

Warum ein Resilienztraining sinnvoll ist

Wissenschaftliche Erkenntnisse legen nahe, dass die Entwicklung psychosozialer, psychologischer und physischer Schutzfaktoren für die erfolgreiche Umsetzung und Nachhaltigkeit von Einstellungs- und Verhaltensänderungen eine wichtige Rolle spielen.

 

Klassische Methoden wirken meist nur kurzfristig.

Um individuelle Gewohnheiten und Stressmuster nachhaltig zu verändern, ist ein persönlicher Entwicklungsprozess erforderlich, der sich an durchgehende Prinzipien orientiert:

 

  • Verstehen
    Welche Resilienz-Schutzfaktoren gibt es? In der Resilienz Forschung hat man insgesamt 7 Faktoren entdeckt, die sog. resiliente Menschen, also Menschen, die als widerstandsfähig gelten, aufweisen.
  • Verarbeiten
    Ein Training sollte so aufgebaut sein, dass es die neusten Erkenntnissen der Lernforschung berücksichtigt. Alle Resilienz-Faktoren sollten durch die Berücksichtigung des Denkens, des Fühlens und des Handelns erarbeitet werden.
  • Vermitteln

Nach Abschluss einer Resilienz-Trainerausbildung sollten Sie in der Lage sein, ein eigenes Resilienz-Training authentisch und erfolgreich durchzuführen und damit wiederum vielen weiteren Menschen zu helfen, ihre Resilienz zu stärken.  

 

Susanne Cisewski